YTC-Sieger Simon Wieland ist aktuell im »Falkensteiner Schlosshotel Velden« beschäftigt. © Falkensteiner

YTC-Sieger Simon Wieland ist aktuell im »Falkensteiner Schlosshotel Velden« beschäftigt.

© Falkensteiner

YTC-Sieger Wieland: »Ich möchte zeigen, dass es sich auszahlt, einen Beruf im Tourismus zu wählen.«

Mit nur 16 Jahren hat Simon Wieland 2021 den Young Talents Cup in der Kategorie »Gastgeber« gewonnen. Jetzt ist er zur Wahl für den »Besten Lehrling des Jahres« nominiert und verrät im Interview, warum sich eine Karriere in der Branche auszahlt.

von Alexandra Gorsche
30. Dezember 2022

PROFI: Warum hast du dich für eine Lehre zum Restaurantfachmann im »Falkensteiner Schlosshotel Velden« entschieden?
Simon Wieland:
Ich habe schon als Kind bei Familienfeiern gerne die Getränke serviert und den Tisch gedeckt. Da ist wohl bis heute etwas hängen geblieben. Spaß bei Seite… Ich liebe es, Gastgeber zu sein, Menschen zu entertainen und den Abend oder den Aufenthalt zu verschönern. Im »Falkensteiner Schlosshotel Velden« kann ich das. Es ist der perfekte Rahmen, um meiner Leidenschaft freien Lauf zu lassen.

Zuerst der Falstaff YTC 2021, dann die Kärntner Landesmeisterschaften und dann zu den österreichischen Staatsmeisterschaften. Wie kam es dazu?
Für mich selbst wusste ich schon sehr früh, dass ich, wenn ich etwas mache, dann zu 150 Prozent und mit vollem Einsatz. Nach meinem ersten Lehrjahr in unserem Restaurant »Seespitz« habe ich gemerkt, dass ich noch ein bisschen mehr brauche und die Challenge suche. Also habe ich mich beim Falstaff Young Talents Cup beworben – und der war der Anfang von meiner Karriere. Danke an dich, Alexandra, und Heimo, dass ihr zwei mich immer so tatkräftig bei allen Projekten unterstützt habt.

Wieland freut sich mit 16 Jahren über den Sieg.© Cornelia Leitgeb
Wieland freut sich mit 16 Jahren über den Sieg.
© Cornelia Leitgeb

Was braucht es besonders in diesem Wettbewerbsfieber?
Ehrgeiz, Ausdauer und keine Angst vor Fehlern. Aber das allerwichtigste sind die Menschen, die dich da durchbegleiten. Menschen, die dich trainieren, dich aufbauen und dich motivieren. Und Menschen, die Vorbild sind. Ich könnte viele Leute aufzählen, die mir dabei helfen bei Wettbewerben und auch im Alltag erfolgreich zu sein. Aber am wichtigsten sind natürlich meine Ausbilder im Schlosshotel. Danke Thomas.

Nun wurdest du vom Land Kärnten zur Wahl für den »Besten Lehrling des Jahres« nominiert. Warum sollte man für dich abstimmen?
Der Titel des »Besten Lehrling des Jahres« ist ein großer Erfolg und Traum. Der Beruf Restaurantfachmann – umgangssprachlich »Kellner« – ist in den letzten Jahren zu negativ in die Kritik gekommen. Mit einem Sieg möchte ich zeigen, dass dieser Beruf wunderschöne Seiten hat und es großartige Karrierechancen gibt. Ich will, dass angehende Lehrlinge sehen, dass es sich auszahlt, einen Beruf im Tourismus zu wählen und Gastgeber:in zu werden. Und natürlich wäre ein Sieg auch für mich persönlich eine große Auszeichnung und eine unglaubliche Bestätigung, dass ich am richtigen Weg bin. Darum freue ich mich über jede einzelne Stimme!

Beim Wettbewerb im Jahr 2021.© Cornelia Leitgeb
Beim Wettbewerb im Jahr 2021.
© Cornelia Leitgeb

Hast du schon Pläne, wenn du deine Ausbildung beendet hast?
Ich werde nach meiner Lehrabschlussprüfung im Mai bis zu meiner Wehrpflicht im »Falkensteiner Schlosshotel Velden« bleiben. Danach möchte ich wieder zurückkommen. Falkensteiner ist nicht nur eine Hotelgruppe mit vielen Hotels und noch mehr Mitarbeiter:innen, Falkensteiner ist zu meiner zweiten Familie geworden. Ich fühle mich hier sehr wertgeschätzt und akzeptiert. Und die Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen innerhalb der FMTG, mit ihren zahlreichen Geschäftsbereichen sind natürlich auch sehr spannend. Aber das wird sich alles noch weisen.

Nur so viel: Es gibt bei uns im Unternehmen einen Spruch, der sich immer wieder bewahrheitet: Wenn du bei Falkensteiner beginnst, bleibst du entweder zwei Monate oder für immer. Und egal, wohin du gehst, du kommst immer wieder zurück. Ich glaube, das trifft auf mich zu.

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