Kein Würzen ohne Salz.

Kein Würzen ohne Salz.

© Stocksy

Weißes Gold: Welches Salz eignet sich wofür?

Leonhard Pfandlsteiner (Salinen) weiß um das passende Salz. Plus: Profi-Köche verraten ihre Lieblingssalze.

von Sonja Planeta
26. Januar 2022

Auf der Suche nach dem passenden Salz spielen laut Leonhard Pfandlsteiner, Marketingleiter bei Salinen, weniger Faktoren wie Körnung oder Farbe eine Rolle, als vielmehr die Frage: »Was möchte ich damit machen?« Die Tipps des Salz-Profis im Überblick.

  • Für die tägliche Küche
    Für den täglichen Gebrauch, also für Nudelwasser oder um Kartoffeln zu sieden, nimmt man am besten Kristallsalz. Weil es hochrein und aus Konsumentensicht preiswert verfügbar ist.
  • Für die schnelle Küche
    Hierfür eignen sich Gewürzsalze. Der Bestseller ist das 7-Kräutersalz, da es universell einsetzbar ist. Es gibt aber auch spezialisierte Produkte wie Salat-, Pasta- oder Brathendlsalz.
  • Für die gesundheitsbewusste Küche
    Naturbelassenes Steinsalz wird im Inneren des Berges schonend und nachhaltig abgebaut und anschließend zerkleinert und vermahlen. Es ist geschmacklich sehr mild und Natur pur.
  • Für die Gourmetküche
    Handgeschöpftes Flockensalz aus den österreichischen Alpen ist ideal als Finishing. Die Flocken sind größer als normales Salz, aber hauchzart, und sorgen für einen Crunch-Effekt.

www.salinen.com

Damit salzen die Profis

Drei Spitzenköche über ihr Lieblingssalz:

  1. Josef Floh (»Gastwirtschaft Floh«)
    Bergkernsalz mit Bio-Kräutern und -blüten. Konkret ist es eine Mischung aus Thymian, Majoran, Basilikum, Oregano, Ringelblume und Rosmarin. Das Salz wird im Salzkammergut abgebaut und von uns veredelt.
  2. Christoph Brandstätter (»Golfrestaurant Wels«)
    Maldon Sea Salt. Ich verwende immer die Meersalzflocken, habe sie aber für Rotweinsalz auch schon einmal in Rotwein eingelegt und getrocknet. Funktioniert auch mit Bärlauch.
  3. René Zimmermann (»Waldjungfrau«)
    Keltensalz, ein naturbelassenes Steinsalz aus Österreich. Das grobe für Salzkrusten oder Kochwasser, das feine am Tisch, zum Fermentieren oder für Ringelblumen-, Kräuter- oder Rote-Rüben-Salz. Wenn ich dick auftragen will, reibe ich vor dem Gast auch schon mal Halit über das Gericht.

Erschienen in

Falstaff Profi Magazin

Nr. 04/2021

Zum Magazin

Lesenswert

Becher perfekt gespült: Hersteller punkten mit passgenauen Spülkorb-Einsätzen für jede Art von Geschirr. © Jigal Fichtner

Becher perfekt gespült: Hersteller punkten mit passgenauen Spülkorb-Einsätzen für jede Art von Geschirr.

© Jigal Fichtner

Digitalisierung

App-solut saubere Spültechnik

Die Digitalisierung macht auch vor schmutzigem Geschirr nicht halt. Moderne Spülmaschinentechnik ist längst Teil der vernetzten Welt. Parallel steht am Weg zu sauberen Tellern, Töpfen, Gabeln und Gläsern Energiesparen hoch im Kurs.

Richard Rauch ist vom »Magic Texturizer« begeistert. © iSi

Richard Rauch ist vom »Magic Texturizer« begeistert.

© iSi

Sauce

Pflanzlicher Texturgeber: Vegane Saucen voll easy!

Advertorial

Köstliche Saucen sind das Tüpfelchen auf dem i. Mit »iSi« gelingt die Königsdisziplin Sauce auch vegan und man spart dabei noch Zeit und Geld.

Alexander Stockl ist Kochlehrer an der Tourismusschule Klessheim und verantwortet gemeinsam mit Elfriede Bichler den Zertifikatslehrgang. © VKO / B.Neuner

Alexander Stockl ist Kochlehrer an der Tourismusschule Klessheim und verantwortet mit Elfriede Bichler den Zertifikatslehrgang.

© VKO / B.Neuner

Aus- und Weiterbildung

Das Zusatzzertifikat Junior Master Chef bringt Schüler auf die Überholspur

Wer aus der Masse herausstechen will, der muss sich weiterbilden. Das gilt nicht nur für Menschen im Berufsleben, auch Schüler können wertvolle Erfahrung durch Zusatzzertifikate sammeln. So beispielsweise an der Tourismusschule Klessheim mit dem Junior Master Chef.

Melina Christina Gugusis, 1. Platz Kategorie »Bar«

Melina Christina Gugusis, 1. Platz Kategorie »Bar«

© Katharina Schiffl

Young Talents Cup

Starke Frauenquote: Erstmals siegt eine Frau beim Falstaff YTC in der »Bar«

Mit 44 Prozent zeigte sich der weibliche Nachwuchs 2022 stärker denn je und katapultierte Melina Christina Gugusis von der »Freindal Wirtschaft« auf den ersten Platz, Kategorie »Bar«. In der Kategorie »Küche« siegte Bernhard Mayer vom Modul Wien.

Ingo Rainer, Geschäftsführer der Rational Austria GmbH.

Ingo Rainer, GF der Rational Austria GmbH

© Rational

Fachkräfte

Nachwuchsköche: Was müssen Betriebe heute bieten?

Ein Interview mit Ingo Rainer, Geschäftsführer der Rational Austria GmbH, rund um das Thema Ausbildung, verbesserte Arbeitsbedingungen und natürlich zeitgemäße Küchentechnik.

Meist gelesen

No items found

Der Newsletter für echte Profis

Be inside and take your chance! Regelmäßige Karriere-Updates aus Gastronomie und Hotellerie, kostenlos in Ihr Postfach!