Die Jury aus anerkannten heimischen und internationalen Fachleuten. © Wolfgang Renner

Die Jury aus anerkannten heimischen und internationalen Fachleuten.

© Wolfgang Renner

Steiermark legt beim österreichischen PIWI-Weinwettbewerb »Neue / innovative Rebsorten« vor

Mit 91 Einreichungen und sechs ersten Plätzen zeigt die Steiermark ihre Stärke beim Wettbewerb auf. Doch auch aus allen anderen österreichischen Bundesländern – vom Bodensee bis zum Neusiedlersee – waren Weine beim Weinbewerb vertreten und holten Top-Platzierungen.

von redaktion
30. Juli 2022

Die moderne Generation der PIWI-Sorten ist nicht nur pflegeleicht im Weinberg, sie hat auch das Potenzial für hervorragende Weinqualität. Das zeigt sich einmal mehr beim größten heimischen PIWI-Weinwettbewerb, der sich mittlerweile als Fixpunkt im Weinjahr etabliert hat. Bereits zum vierten Mal veranstaltete der gemeinnützige Verein »PIWI Österreich« den Wettbewerb »Neue / innovative Rebsorten« für österreichische Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. »Ich bin von der hohen Qualität der Weine angetan«, resümiert Juror Alexander Morandell, seines Zeichens Präsident von PIWI International. Diese Erkenntnis beweist das von Jahr zu Jahr steigende Niveau der PIWI-Weine.

Für die Jury-Verkostung nach dem internationalen 20-Punkte-Schema durch anerkannte heimische und internationale Fachleute waren 209 Weine von 92 verschiedenen Betrieben angemeldet – eine Zahl, die sich wieder gesteigert hat. Die am häufigsten eingereichten Rebsorten lauten Muscaris, Souvignier gris, Donauriesling und Cabernet blanc bei den Weißen beziehungsweise Roesler und Cabernet Jura bei den Roten. Die Bundesländer reihen sich nach der Anzahl der Einreichungen folgendermaßen:

  • Steiermark (91)
  • Niederösterreich (77)
  • Kärnten (15)
  • Burgenland (11)
  • Oberösterreich (5)
  • Wien (4)
  • Salzburg, Tirol und Vorarlberg (je 2)

Je nach Punkteanzahl wurden Plaketten in Gold oder Silber ausgegeben. Für die Auswertung einer eigenen Kategorie waren mindestens zehn eingereichte Weine Voraussetzung. Erstmals gab es heuer auch eine eigene Sieger-Kategorie für Schaum- beziehungsweise Perlweine. Sieger 2022: Weingut Adam-Lieleg aus Leutschach an der Weinstraße.

Sieger aller Klassen

  • Souvignier gris: Weinbau Stefan Mally (Steiermark)
  • Bronner: Weingut Sternat (Steiermark)
  • Donauriesling: Weingut & Buschenschank Goll (Niederösterreich)
  • Muscaris: Weingut Peter Masser (Steiermark)
  • Cabernet blanc: Weingut Michael am Rosenberg (Steiermark)
  • Donauveltliner: Weinbauernhof Diem (Niederösterreich)
  • Weißweine Vielfalt: Weingut Pleil (Niederösterreich)
  • Cuvées: Weinbau Köck (Vorarlberg)
  • Schaum-/Perlweine: Weingut Adam-Lieleg (Steiermark)
  • »Archaische Weine«: Ploder Rosenberg (Steiermark)
  • Roesler: Weingut Fam. Neubauer (Niederösterreich)
  • Rotweine/Vielfalt: HBLA Klosterneuburg (Niederösterreich)
Für die Jury-Verkostung waren 209 Weine von 92 verschiedenen Betrieben angemeldet. © Wolfgang Renner
Für die Jury-Verkostung waren 209 Weine von 92 verschiedenen Betrieben angemeldet.
© Wolfgang Renner

Siegerwein-Pakete & Präsentation

Genuss versprechen die Siegerwein-Pakete, die in diesem Jahr neu sind und von der Gesamtsteirischen Vinothek in Sankt Anna am Aigen vermarktet werden. Wer der Präsentation der Siegerbetriebe mit ihren PIWI-Weinen sowie der Urkunden- und Trophäenübergabe beiwohnen will, kann am 6. September 2022 im Volkskundemuseum Wien (Gartenpalais Schönborn, Laudongasse 15-19) im Rahmen einer öffentlichen Publikumsverkostung teilnehmen.

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