Rudi Kobza, Peter Dobcak, Martina Haslinger-Spitzer und Roland Soyka finden: »Mei Wirt is wert!« © Florian Wieser

Rudi Kobza, Peter Dobcak, Martina Haslinger-Spitzer und Roland Soyka finden: »Mei Wirt is wert!«

© Florian Wieser

»Mei Wirt is’ wert«: Neue Initiative unterstützt Wiener Gastronomie

Wer Wien kennt, der:die kennt vermutlich auch die Beisln, die dem Hörensagen nach zur Stadt gehören wie der Stephansdom. Sie zu unterstützen ist der dort ansässigen Wirtschaftskammer, Fachgruppe Gastronomie Wien, ein wichtiges Anliegen, weshalb die neue Initiative »Mei Wirt is’ wert« ins Leben gerufen wurde. Umgesetzt wird die Kampagne mit der Kreativagentur Kobza and the Hungry Eyes (KTHE), mitgetragen wird sie von Partner:innen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

von redaktion
18. Oktober 2022

Die Gastronomie ist eine der Branchen, die mitunter am meisten unter den Umständen der letzten Jahre gelitten hat. Auch die aktuellen Entwicklungen setzen sie erneut unter Druck: Steigende Energiekosten, hohe Inflation sowie akuter Fachkräftemangel. Unterstützung wird mehr denn je gebraucht – »Mei Wirt is’ wert« möchte eine Reaktion auf die aktuell schwierige Situation und Existenzsorgen, mit denen die Branche konfrontiert ist, sein. »Die Wirt:innen sind seit Jahrzehnten für ihre Gäste da«, konkretisiert Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie Wirtschaftskammer Wien. »Jetzt ist es an der Zeit, dass sie sich auf ihre Gäste verlassen und auf ihre Unterstützung zählen können. Denn auf die Gaststube als zweites Wohnzimmer wollen wir zukünftig nicht verzichten müssen.« Weiteres Anliegen der Initiative: Wertschätzung, Anerkennung und Respekt für die Orte und vor allem die Menschen, die sie ausmachen, schaffen.

»Als Gastronom ist die Energiekrise eine unglaublich große Herausforderung, denn wir können die Teuerungen nicht mal ansatzweise an unsere Gäste weitergeben. Deshalb hoffe ich, dass mit ›Mei Wirt is’ wert‹ mehr Verständnis für unsere Situation geschaffen wird und dass es dadurch zu direkter Unterstützung, vor allem auch von der Regierung, kommt.«
Roland Soyka, Gastronom »Stuwer«

Wiener Gastronomie als Arbeitgeber

Die Wiener Gastronomie ist Arbeitsplatz von zehntausenden Menschen und ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Wirtschaft. Konkret sind es 33.500 Beschäftigte, 6.500 Wirt:innen sowie 600 Lehrlinge, die von dieser und für diese Branche leben. Damit aber nicht genug: Sie ist auch ein Ort, an dem gesellschaftlicher Zusammenhalt jeden Tag aufs Neue gelebt wird. »Es geht nicht einfach um Lokale – wir sprechen hier von einem Kulturgut, das den Flair der ganzen Stadt mitbestimmt«, sagt Rudi Kobza, Geschäftsführer Kobza and the Hungry Eyes. »Mit der Plattform wollen wir einen wichtigen Beitrag in einer herausfordernden Zeit leisten.« Unterschiedliche Headlines der Sujets sollen dabei die Vielfalt der Branche zeigen. Die Illustrationen der Kampagne gehen auf die Künstlerin Catherine Potvin zurück.

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